Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte seit 2025

  • Hommage à Schostakowitsch 2025

    Çağla Gürsoy hat im Alter von 18 Jahren zwei monumentale Sätze einer Sonate für Violine und Klavier komponiert: einen schnellen, stürmisch-bewegten, der zwischen gefährlicher Groteske und rhythmisch prägnanter Folklore pendelt und in einer großen Kadenz für Violine solo kulminiert, sowie einen langsamen, der durch eisige Erstarrung gekennzeichnet ist. Mehr als zwölf Jahre trug sie die Ideen für zwei weitere Sätze in sich: den "Limbus" als großes Solo für Violine und ein jazziges Finalrondo mit Anklängen an aserbaidschanische Musik. 2025 wurde die vollendet Sonate erfolgreich uraufgeführt und in einer Serie von drei Konzerten mit durchschlagendem Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Programmpunkte waren die Suite für Violine und Klavier von Ursula Mamlok (1923 - 2016), die Violinsonate op. 134 von Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975) und die Vocalise op. 34/14 von Sergej Rachmaninow (1873 - 1943). Am Klavier saß die Komponistin selbst, Violine spielte Elena Martinez-Eisenberg, der die Sonate auch gewidmet ist.

    Das Projekt wurde gefördert von der Baldur und Rose-Marie Schreiner Stiftung, den HEAG Kulturfreunden, der Sparkasse Darmstadt, dem Darmstädter Förderkreis Kultur, der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung (Berlin), der Freigärtnerloge Darmstadt, dem Oberbürgermeister und Kulturdezernenten der Wissenschaftsstadt Darmstadt Hanno Benz und Privatpersonen.

    Der Eintritt zu allen Konzerten war frei, wir haben Bar-Spenden für das Archiv Frau und Musik Frankfurt am Main gesammelt.

    Meder Musikmanagement hat das Projekt entwickelt und in den Bereichen Projektmanagement, Fundraising, Kommunikation und Printmedienarbeit umgesetzt. Steffen Meder hat Einführungsvorträge vor den Konzerten gehalten.

    Mehr erfahren
  • Gioachino und Giacomo 2026

    Ein Vortrag mit Konzert: Gioachino und Giacomo – zwei Komponisten in Paris mit Dr. Martina Friedrichs (Vortrag) und Alessandro Marangoni (Klavier)

    Das Verhältnis zwischen Gioachino Rossini (1792 – 1868) und Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864) stand im Mittelpunkt dieser Veranstaltung: Beide Komponisten, der eine italienisch-katholisch, der andere deutsch-jüdisch, lebten im 2. Drittel des 19. Jahrhunderts in Paris und haben das europäische Musikleben maßgeblich beeinflusst. Die Musikwissenschaftlerin Dr. Martina Friedrichs hielt einen knapp einstündigen Vortrag, der italienische Pianist und Rossini-Spezialist Alessandro Marangoni spielte virtuose Opernparaphrasen nach Werken von Rossini und Meyerbeer sowie originale Klavierwerke von Gioachino Rossini.

    Die Veranstaltung fand im Rahmen der Mitgliederversammlung 2026 der Deutschen Rossinigesellschaft e.V. im Kleinen Saal der Rudolf Oetker-Halle in Bielefeld statt, einem Juwel der Bauhaus-Architektur mit einer Fassade, die sacht an die MET erinnert. Veranstalterin war die Deutsche Rossini Gesellschaft e. V.; das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bielefeld, der Deutsch-französischen Gesellschaft Bielefeld, Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bielefeld und dem Verein der Freunde der Musik- und Kunstschule Bielefeld.

    Die Veranstaltung wurde gefördert von der Rudolf-August Oetker-Stiftung und unterstützt von der Sparkasse Bielefeld. Der Dank aller Beteiligten gilt diesen Unterstützern.

    Der Eintritt zum Konzert war frei, wir haben Bar-Spenden für den Verein der Freunde der Musik- und Kunstschule Bielefeld gesammelt, der nun ein neues Vibraphon kaufen kann.

    Meder Musikmanagement hat das Projekt entwickelt und in den Bereichen Projektmanagement, Fundraising, Kommunikation und Printmedienarbeit umgesetzt. Steffen Meder hat den Abend moderiert.

    Mehr erfahren

Unsere abgeschlossenen Projekte - teils in Eigenregie, teils Kooperationsprojekte.